• Kontakt
  • Schnellsuche
  • Layout wechseln
  • Schriftgröße ändern
  • Seite drucken
  • Seite als PDF
  • RSS-Feeds

BFW Veranstaltungen

BFW Seminare

Keine Nachrichten in dieser Ansicht.

BFW Fachmagazin

FWW - Die freie Wohnungswirtschaft

BFW Immobiliensuche

Immoscout24

Immonet

Pressemitteilungen

05.04.12

BFW: Baupreise für Wohngebäude weiter gestiegen

 

• Innerhalb eines Jahres 2,8 Prozent Baupreissteigerung

• Verschärfung energetischer Anforderungen führt zu weiterer Kostensteigerung

Berlin, 5. April 2012 – Das statistische Bundesamt hat den Baupreisindex für den Februar vorgelegt. Demnach stiegen die Kosten für den Neubau konventionell gefertigter Wohnhäuser im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,8 Prozent. Allein zwischen November vergangenen Jahres und Februar dieses Jahres verteuerte sich der Neubau um 1,1 Prozent. Bei Instandhaltungen ohne Schönheitsreparaturen stiegen die Baupreise im selben Zeitraum noch stärker an, um 3,3 Prozent. „Die immer weiter steigenden Preise stellen für die Wohnungswirtschaft ein ernstes Problem dar“, macht Walter Rasch, Präsident des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) deutlich. Bei Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es in den vergangenen zwölf Monaten keine Preisrückgänge.

Rückwirkend betrachtet sind die Baupreise für Wohngebäude allein seit 2005 bis Ende 2011 um 17 Prozent gestiegen. Bei Instandhaltungsarbeiten, ohne Schönheitsreparaturen, waren es 18 Prozent. „Dadurch nimmt der Druck auf Eigentümer immer mehr zu, Mieten aus Kostengründen entsprechend anzuheben, die Entwicklung der Einkommen ist aber nicht im gleichen Maße den Baupreisen gefolgt“, so Rasch.  

Steigenden Baupreise müssen, insbesondere auch vor dem Hintergrund gesetzlicher Vorgaben für energetische Standards im Gebäudebereich (EnEV 2009/2012), im Blick behalten werden. Rasch: „Angedachte ordnungsrechtliche Verschärfungen oder gar  gesetzliche Pflichten für Zwangssanierungen  führen zu weiter steigenden Baukosten und damit zu Investitionshemmnissen und werden seitens des BFW strikt abgelehnt. Die Alternative sind technologieoffenen Ansätze mit Breitenwirkung, die im Ergebnis Innovationen fördern  und baukostendämpfend wirken.“