Agenda Aktuell

Digitalisierung in der Immobilienbranche

Wie wird die Digitalisierung die Gebäude von morgen verändern? Welche Investitionen sind für Unternehmen damit verbunden? Und wie weit sind die mittelständischen Unternehmen bei der Umsetzung? BFW-Präsident Andreas Ibel spricht im Interview über die Herausforderungen der Digitalisierung für die Immobilienbranche.

YouTube

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„Klima für den Neubau“

Anlässlich des Bauträgertags am 19. September in Köln sendete Bauministerin Ina Scharrenbach digitale Grüße an die mittelständische Immobilienwirtschaft.

Hören Sie was die neue Landesregierung plant.

 

Vimeo

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Auszüge der Wahlprogramme für die Bundestagswahl 2017

Hand aufs Herz, wer von Ihnen hat bisher ein Wahlprogramm im Original gelesen? Die Informationsflut führt immer mehr dazu, dass statt Originaltexten Zusammenfassungen kursieren. Am besten noch heruntergebrochen auf ein paar Fragen, die man selbst beantwortet und dann nachlesen kann, mit welchem Wahlprogramm man die meiste Übereinstimmung hat. Dies wird weder der Komplexität der zu lösenden Probleme noch dem Gewicht einer Wahlentscheidung gerecht. So twitterte  „Welt“-Journalist Fabricius z.B. nach Probieren des IMMOMAT: „Liberal gewählt (z.B. Öffnung Makler-Markt, wenig Subventionen), und trotzdem landet FDP ganz unten..“

Die BFW Referenten haben daher für Sie die Wahlprogramme gelesen und statt Zusammenfassungen allein Originalzitate zu wichtigen Themen der mittelständischen Immobilienwirtschaft zusammengestellt. Zugegeben, auch eine Auswahl. Aber eine mit einem hohen Informationsgehalt. Oder wussten Sie schon, dass CDU/CSU das Baukindergeld nach Wahlgewinn rückwirkend zum 1. Juli 2017 einführen will, die FDP für verbindliche Auskünfte im Steuerrecht durch die Finanzverwaltung streitet und die SPD auf die Wiedereinführung der paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung setzt? Haben wir Ihr Interesse für originäre Meinungsbildung geweckt – dann viel Spaß beim Lesen!

I
Herzlichst, Ihr Christian Bruch
Bundesgeschäftsführer

 

Wahlprogramm CDU/CSU (Auszüge) pdf Datei ansehen —  Datei herunterladen Wahlprogramm SPD (Auszüge) pdf Datei ansehen —  Datei herunterladen Wahlprogramm FDP (Auszüge) pdf Datei ansehen —  Datei herunterladen Wahlprogramm BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Auszüge) pdf Datei ansehen —  Datei herunterladen Wahlprogramm DIE LINKE (Auszüge) pdf Datei ansehen —  Datei herunterladen Wahlprogramm AfD (Auszüge) pdf Datei ansehen —  Datei herunterladen

 


Innovativer Mittelstand 2025

Der Deutsche Immobilien Kongress 2017 war ein voller Erfolg. Mit dem Motto „Innovativer Mittelstand 2025“ hat der BFW den Nerv der Zeit getroffen: In den Tagen vor dem Kongress  hatten auch die Bundeskanzlerin und der SPD-Spitzenkandidat die Themen „Mittelstand“ und „Innovation“ als zentrale Wahlkampfthemen entdeckt. Zu Recht! Der innovative Mittelstand bildet schließlich Deutschlands wirtschaftliches Rückgrat – und keine andere Branche ist so mittelständisch geprägt wie die Immobilienwirtschaft.

Der BFW sieht es deshalb als seine Aufgabe an, neue, innovative Themenfelder zu identifizieren, Akteure zusammenzubringen und so dazu beizutragen, dass die Mitgliedsunternehmen fit für die Zukunft sind. Deshalb hat der Verband in der Prognos-Studie „Innovativer Mittelstand 2025“ die Handlungsfelder aufgezeigt, die das größte innovative Potenzial für die mittelständische Immobilienwirtschaft bergen. Auch die Diskussionsrunden und Vorträge des Deutschen Immobilien Kongesses wurden an diesen innovativen Themenbereichen ausgerichtet. Dass der BFW beim Thema „Innovation“ ganz vorne dabei ist, hat auch der Ehrengast des Kongresses, die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Brigitte Zypries, betont.

Rückblick auf den Deutschen Immobilien Kongress 2017:

Eröffnung: Andreas Ibel, BFW-Präsident

Grußwort von Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie

Vorstellung Gutachten „Innovativer Mittelstand 2025“

Fachforum: Vom Brachland zur Smart City? San Francisco meets Esslingen

Fachforum: Stadt als Campus

Fachforum: Flexibilisierung der Personalarbeit

Auditorium


BFW präsentiert Wahlprüfsteine für neue Bundesregierung

Die Nachfrage nach Wohnraum übersteigt derzeit in nahezu allen Wohnungsmärkten der Ballungszentren das zur Verfügung stehende Angebot. Es wird viel zu wenig gebaut. Von den politisch geforderten jährlich mindestens 400.000 neu gebauten Wohneinheiten zur Deckung der Wohnraumnachfrage sind wir derzeit weit entfernt. Die Immobilienwirtschaſt braucht endlich wieder verlässliche und wirtschaſtlich langfristig tragfähige Rahmenbedingungen – für Investoren, für Eigenheimnutzer und Mieter – im Sinne einer effizienten Umverteilung zur Sicherung des sozia-
len Friedens.

Über viele Jahre aufgebaute kostentreibende und bürokratische Neubauhürden müssen überprüſt und reduziert werden, auch zugunsten einer gerechten Lastenverteilung zwischen Wohnungsbestand und Wohnungsneubau. Schließlich geht es darum, gesamtgesellschaſtlichen Herausforderungen wie Klimaschutz, Infrastrukturerneuerungen oder dem demografischen Wandel zu begegnen. In diesem Zusammenhang fordern wir die Bündelung immobilienwirtschaſtlicher Kompetenzen in einem Haus, respektive in einem eigenen Bauministerium. Was die neue Bundesregierng sonst noch anpacken muss, um die notwengie Trendwende herbeizuführen, können Sie in den Wahlprüfsteinen des BFW Bundesverbandes lesen.

[Download nicht gefunden.]

 


BID fordert neue Wege beim Klimaschutz

Deshalb ist es unabdingbar, dass die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Klimaschutzplanes 2050 unverzüglich evaluiert und die richtigen Maßnahmen ergriffen werden. Dies könnte ein Weg sein, um die Immobilienwirtschaft wieder an den Tisch des gemeinsamen Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen zu bringen.“ Wie erfolgreich man sei, wenn man gemeinsam an einem Strang ziehe, habe sich schließlich erst kürzlich bei der Verabschiedung der Baugesetzbuch-Novelle gezeigt, so Ibel.

Die Präsidenten der BID-Mitgliedsverbände übergaben Bauministerin Hendricks ein Gutachten, in welchem die Auswirkungen von verschärften energetischen Vorgaben für Mieter, Eigentümer und Bauherren analysiert werden. Das Ergebnis ist alarmierend, so Ibel: “Mit dem KFW 55-Standard verteuern sich die Gestehungskosten um 10 Prozent und die Nutzungskosten pro Quadratmeter und Monat um rund einen Euro. Es wird also richtig teuer – auch für Mieter mit kleinem Geldbeutel. Die Ziele der Energiewende rücken so in weite Ferne!“

Auch die umweltökonomische Bilanz von verschärften Vorgaben sei verheerend, führte Ibel weiter aus: Während sich die Kosten pro eingesparter Tonne CO2 für die Industrie auf lediglich 5 bis 8 Euro belaufen, sind es im Gebäudebereich bis zu 1.100 Euro pro Tonne. „Die Energieeinsparung im Gebäudesektor ist also um ein Vielfaches teurer als in anderen Sektoren. Hier lässt sich der Bedarf von mehr bezahlbarem Wohnraum nicht mit den höchst ehrgeizigen Klimaschutzzielen vereinbaren. Verlierer sind all jene, die auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind!“

Deshalb sei es unabdingbar, neue Wege und Lösungen für bezahlbaren Klimaschutz zu suchen, so der BID-Vorsitzende. Dieser Weg könne nur über mehr Freiräume, Technologieoffenheit und permanentes Weiterentwickeln führen. Die Innovationskraft der Branche dürfe deshalb nicht durch restriktive Vorgaben und immer engere Rahmenbedingungen erstickt werden. Dementsprechend setzt sich die BID dafür ein, den in der nächsten Legislaturperiode geplanten Niedrigstenergie-Gebäudestandard für private Gebäude auf Basis der EnEV 2016 zu definieren. Eine Verschärfung der Auflagen würde Bauen und Wohnen weiter verteuern.

Zusammenfassung des BID-Gutachtens zur Wirtschaftlichkeit pdf Datei ansehen —  Datei herunterladen BID-Gutachten zur Wirtschaftlichkeit pdf Datei ansehen —  Datei herunterladen

BFW übernimmt BID-Vorsitz

Hendricks, Gedaschko, Ibel
BFW-Präsident Andreas Ibel, Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks, GdW-Präsident Axel Gedaschko

Damit steht BFW-Präsident Andreas Ibel für ein Jahr lang an der Spitze der BID, in der die sechs wichtigsten Immobilienverbände zusammen arbeiten. „Die Arbeit der BID zeigt, dass sich die Branche ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist. Die vielfältigen Herausforderungen der Immobilienwirtschaft können wir nur im Dialog und gemeinsam lösen“, erklärte Ibel bei seinem Amtsantritt. „Ich freue mich sehr, den Vorsitz der BID und damit die Moderation dieses Dialoges innerhalb der Branche und mit der Politik in einer Zeit zu übernehmen, in der viele politische Weichen neu gestellt werden.“

Bei der Amtsübergabe blickte Ibel gemeinsam mit Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks und dem Staatssekretär beim Bundesbauministerium Gunther Adler auf die Herausforderungen der Branche. „Die zentrale Aufgabe im kommenden Jahr ist und bleibt, mehr bezahlbaren Wohnraum für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen“, erklärte Ibel. “Die dafür notwendigen Grundlagen sind erarbeitet und konkrete Maßnahmen benannt. Ein „Rosinen picken“ darf es jetzt nicht geben. Alle Partner müssen an der Umsetzung aller Vorschläge mitarbeiten.“

Gleichzeitig warnte der designierte BID-Vorsitzende davor, die investitionsstarke Immobilienbranche noch weiter zu regulieren. So dürfe das Mietrecht nicht weiter verschärft werden: „Das Eckpunktepapier aus dem Bundesjustizministerium, welches die Absenkung der Modernisierungsmieterhöhung sowie eine Ausweitung des Bezugsraumes der ortsüblichen Vergleichsmiete vorsieht, gefährdet zukunftsfähiges Wohnen ganzer Bevölkerungsschichten. Wenn sich Investitionen nicht lohnen, werden diese unterbleiben.“ Zur Neukonzeption der Energieeinsparverordnung (EnEV) sagte Ibel: „Die BID ist überzeugt, dass die Energieeffizienz im Gebäudebereich neu gedacht werden muss. Die EnEV ist am Ende – nicht nur bei den Vorgaben, sondern auch als System. Hier kann es kein „Weiter so“, sondern nur ein „Anders“ geben!“

Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks gratulierte  BFW-Präsident Andreas Ibel zur Übernahme des Vorsitzes und betonte, ihr Haus bleibe der BID auch weiterhin eng verbunden.