EU-Info – Bericht aus Brüssel

Im aktuellen EU-Info Mai 2020 berichten wir im Titelthema über den von der Europäischen Kommission geplanten Wiederaufbaufonds zur Abfederung der Corona-Auswirkungen. Das Gesamtvolumen des EU-Haushaltes inklusive Wiederaufbaufonds soll für die nächsten sieben Jahre 1,85 Billionen Euro betragen.

Die Europäische Kommission möchte dafür 750 Mrd. Euro investieren. Hieraus sollen 500 Mrd. Euro als nicht rückzahlbare Zuwendungen und 250 Mrd. Euro als Kredite fließen. Deutschland wird 29 Mrd. Euro an Zuschüssen und keine Kredite in Anspruch nehmen. In „Next Generation EU“ werden drei Säulen für Investitionen genannt: Investitionen bei Investitionen und Reformen, Förderung der EU-Wirtschaft durch Anreize für private Investitionen, Lehren aus der Krise ziehen.

In einem weiteren Artikel berichten wir über die Veröffentlichung eines Sonderberichts des Europäischen Rechnungshofes zur Umsetzung der Gebäudeenergieeffizienz. Demnach werden die Zuweisungen öffentlicher Mittel für Energieeffizienzmaßnahmen in Wohngebäuden nicht durch Kosteneffizienzerwägungen bestimmt, so die Prüfer. Obwohl die Europäische Kommission ihre Orientierungshilfen verbessert hat, steht bei EU-geförderten Projekten die Erzielung der größtmöglichen Energieeinsparungen je investiertem Euro nach wie vor nicht im Vordergrund.

Aus der jüngsten Bewertung der Fortschritte der Mitgliedstaaten bei der Erreichung der Energieeffizienzziele geht hervor, dass das EU-2020-Ziel wahrscheinlich nicht verwirklicht wird, da der Energieverbrauch in der EU seit dem Jahr 2014 wieder steigt.

Weitere Themen aus dem Bereich Wohnungs- und Immobilienwirtschaft: EU-Kommission veröffentlicht länderspezifische Empfehlungen ++ EU-Kommission veröffentlicht Bericht zum Umgebungslärm ++ Konsultation zum Fahrplan der Renovierungswelle läuft++ EU-Parlament: Initiativbericht zur Maximierung des Energieeffizienzpotentials im Gebäudebestand  ++ Fahrplan für die Überarbeitung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie

Diese und weitere Themen finden Sie der aktuellen Ausgabe des EU-Info Mai 2020.

Hier können Sie das aktuelle EU-Info abrufen.

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