Digitalisierung

Entwicklungen und Trends der Digitalisierung des Immobilienmarktes.

EU-Digital: Handbuch zur Einführung von BIM durch die Öffentliche Hand

Die von der EU mitfinanzierte “EU BIM Task Group” hat vor wenigen Tagen das “Handbook for the Introduction of Building Information Modelling by the European Public Sector” veröffentlicht.

Die Task Group vereint Repräsentanten der größten öffentlichen Auftraggeber aus 21 EU Mitgliedsstaaten. Planen – bauen 4.0, die Initiative aus Deutschland, zur Einführung von digitalen, den gesamten Lebenszyklus von Bauwerken sowie Immobilienprojekten abbildenden Geschäftsprozessen, ist hier als Beraterin engagiert.

Das Handbuch sammelt die gemeinsamen Erfahrungen von politischen Entscheidungsträgern, öffentlich-rechtlichen Eigentümern und Infrastrukturbetreibern aus einundzwanzig europäischen Ländern und gibt unter anderem Empfehlungen zu folgenden Fragen:

  • Was ist BIM? Und was ist die gemeinsame europäische Definition?
  • Warum ergreifen Regierungen Maßnahmen, um BIM zu unterstützen und zu fördern?
  • Welche Vorteile sind zu erwarten?
  • Wie können Regierungen und öffentliche Auftraggeber die Initiative übernehmen und mit der Industrie zusammenarbeiten?
  • Warum sind ein Führungsanspruch der Öffentlichen Hand und eine gesamteuropäische Ausrichtung unter Umständen kritisch zu bewerten?

Die komplette Studie können Sie hier in englischer Sprache downloaden:

EUBIM_Handbuch_BIM_Einführung_durch_öffentliche_Hand.pdf pdf Datei ansehen —  Datei herunterladen


BFW-Digitalisierungsbeirat gegründet

v.l.n.r: Thomas Jebsen (DKB), Dr. Thomas Götzen (Interboden), Andreas Ibel (BFW-Präsident), Paolo Ferreira (BOSCH), Raymon Deblitz (Telekom)
Das Thema der Digitalisierung wird in den kommenden Jahren für die Unternehmen der mittelständischen Wohnungs- und Immobilienwirtschaſt immens an Bedeutung gewinnen und zukünſtige Prozesse verändern.

Der BFW hat auf dem Deutschen Immobilien Kongress 2017 den neu gegründeten Digitalisierungsbeirat offiziell vorgestellt.
Zu seinen Gründungsmitgliedern zählen die Firmen BOSCH und die Telekom sowie die DKB Deutsche Kreditbank und das BFW Mitgliedsunternehmen Interboden. „Ziel des Beirates ist es, neue Technologien und Trends, aber auch Hemmnisse bei der Umsetzung der Digitalisierung aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln”, so BFW-Präsident Andreas Ibel.

In diesem Zusammenhang bilden u.a. die Themen Datensicherheit, Datenschutz, Breitbandversorgung, aber auch Forschung und Entwicklung, Finanzierung, Fachkräſtebedarf sowie technische Interoperabilität in Quartieren die Schwerpunkte für die Umsetzung der Digitalisierung in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaſt. Die Potentiale und Herausforderungen, die damit einhergehen, werden als beträchtlich eingeschätzt. Thomas Jebsen, Vorstand der DKB sagte: „Wenn nicht in die Veränderung investiert wird, werden die Unternehmen langfristig einen Wettbewerbsnachteil haben!“ Alle Experten des Beirates waren
sich einig: Wir müssen nicht mehr darüber diskutieren, ob und wann die „Digitalisierung“ kommt, sondern welchen Impact sie
für die Branche hat.

Der BFW-Digitalisierungsbeirat wird in den kommenden Monaten kontinuierlich um weitere Partner wachsen, um mit Blick auf die mittelständische Immobilienwirtschaſt möglichst alle Schnittstellen zu zukünſtigen Technologien und Innovationen abzudecken.

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Digitalisierung in der Finanzbranche

Klassische Banken vs. FinTechs

Die DKB, die im Privatkundengeschäſt seit über 15 Jahren eine reine Internetbank ist, hat die Digitalisierung des Bankings vorangetrieben und arbeitet bei innovativen Services schon seit 2013 sehr eng mit FinTechs zusammen. Unser Gastautor Dr. Amir Fattah ist seit Anfang dieses Jahres Chief Digital Officer (CDO) der DKB und hat auch durch seine vorhergehenden beruflichen Stationen, in der Strategieberatung und Technologiewelt, einen guten Einblick in die Digitalisierung der deutschen Bankenbranche. In seinem Artikel schildert er, welche zentralen Entwicklungen es hier in den vergangenen Jahren gab, wie sich
das Verhältnis zwischen Banken und FinTechs entwickelt und welchen aktuellen Herausforderungen sich die Finanzbranche
stellen muss.

Das Zusammenspiel zwischen Banken und FinTechs, die konkrete Ausgestaltung der Wertschöpfungspartnerschaſten und der Aufbau des digitalen Ökosystems werden die kommenden Jahre prägen. Um ihre neue Rolle als Technologieunternehmen und Orchestrator der Wertschöpfung wahrzunehmen, müssen Banken auch bei forschungsnahen digitalen Innovationen neue Wege gehen und ihren kulturellen Wandel beschleunigen.

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Besser Wohnen dank BIM

Building Information Modeling und der Wohnungsbau

Building Information Modeling und Wohnungsbau – das war lange Zeit ein Paar, das nicht recht zusammengehen wollte. Inzwischen aber punktet BIM auch in diesem Immobiliensegment. Grund: Die Vorteile für die Kosten- und Terminsicherheit, aber auch bei Vermarktung und dem Einsatz serieller und modularer Bauweisen sind nicht mehr von der Hand zu weisen. Drees &
Sommer setzt BIM bereits in zahlreichen Projekten erfolgreich ein.

Steigende Kosten, Terminverzögerungen oder Widerstände in der Bevölkerung: Gerade große Bauprojekte, so hat es momentan den Anschein, scheitern in Deutschland immer häufiger. Fakt ist: Generell werden Bauvorhaben stetig komplexer, zum Beispiel, was die Zahl der Projektbeteiligten, die konstruktive Vielfalt oder die Anforderungen an Sicherheit und Nachhaltigkeit angeht. Damit wird es schwieriger, solche Vorhaben zielgerichtet zu steuern. Doch wie lassen sich Projekte heute und in Zukunſt trotzdem erfolgreich ab wickeln? In jüngster Zeit lautet die Antwort auf diese Frage immer öſter: Building
Information Modeling – oder kurz BIM.

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Smart Cities – neue Wege für Städte der Zukunft

Der Begriff „Smart City“ vereint technologische Konzepte für die Städte der Zukunſt. Sie sollen vernetzt und energiesparend sein. Mit intelligenten Lösungen ebnet Bosch den Weg dafür – egal ob es um die Parkplatzsuche per App oder eine effiziente Heizungssteuerung geht.

Smarte Technik für neue Stadtteile

Pionierprojekte, die den Weg zur Smart City aufzeigen, gib es schon längst. In Asien und den Vereinigten Arabischen Emiraten entstehen derzeit hochtechnologisierte Planstädte, beispielsweise New Songdo City in Südkorea oder die Ökostadt Masdar in Abu Dhabi. Die am Reißbrett entstandenen Großprojekte setzen von Anfang an auf vernetzte und umweltfreundliche Technik.

Ein anderes Projekt in San Francisco ist deutlich näher an der Wirklichkeit der meisten Stadtplaner: In der Westküstenmetropole
werden alte Industriebrachen genutzt, um die Stadt quasi mit einem Smart City-„Upgrade“ zu erweitern.

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Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft – Ein Interview mit BFW-Präsident Andreas Ibel

“Wir können uns der Digitalisierung nicht entziehen. Und wir brauchen ein Umdenken in allen Teilbranchen – ob bei Bauträgern, Bestandshaltern, Verwaltern, Projektentwicklern oder im Vertrieb.”,sagt Andreas Ibel, BFW-Präsident

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