AUDITORIUM

Anknüpfend an die Ergebnisse der PROGNOS-Studie, die für den innovativen Mittelstand Chancen und Herausforderungen bis 2025 aufgezeigt hat, ging es im Auditorium um Lösungsansätze, Erfahrungswerte und Best Practice-Beispiele von BFW-Mitgliedsunternehmen und Partnerunternehmen der Immobilienwirtschaft.

Die Vorträge lieferten wertvolle Impulse für den fachlichen Austausch und die Diskussionen, die dann im Laufe des Abends fortgeführt wurden. Solveig Wickinger (Trinavis) eröffnete das Forum. In ihrem Vortrag ging es um gewerbesteuerrechtliche und gesellschaftsrechtliche Lösungsansätze für die Eigenproduktion von Strom im vermieteten Bestand. Sie zeigte Lösungen für gesellschaftsrechtliche Kooperationsmodelle auf, um insbesondere gewerbesteuerrechtliche Probleme zu umgehen. Quartiersansätze für Contracting und Energiemanagement standen im Mittelpunkt des Folgevortrags von Andreas Jarfe (GASAG Solution Plus GmbH), der mit den Teilnehmern den Quartiersansatz bei der Erstellung von Energiekonzepten anhand des eigenen Leistungsspektrums und anhand von eigenen Referenzprojekten diskutierte. Thema des anschließenden Vortrags von Dr. Norbert Hiller, Analyst der WL Bank, waren aktuelle Fragen des Immobilienmarktes und Beispiele, wie die WL Bank mit Hilfe von Kooperationen mit Wissenschaft und regionalen Partnern Kundenbedürfnisse und passgenaue Ansätze für Finanzierungsfragen entwickelt. Sodann präsentierte Gunter Nissen, Head of Sales Vattenfall Europe Innovation GmbH, nachhaltige Energielösungen für die Immobilienwirtschaft. Sein Motto: „Die Zukunft gehört dem Kraftstoff Strom“. Dementsprechend intensiv wurden Umsetzungsfragen und Best Praktice-Beispiele zu Elektromobilität und Ladeinfrastruktur diskutiert. Präsentiert und diskutiert wurden aber auch Lösungen für Photovoltaik und Speichertechnik. Der abschließende Vortrag von Christina Jankowski, Velux Deutschland GmbH, widmete sich dem Spannungsfeld zwischen Energiewende und den Kundenwünschen nach Wohnkomfort. Wichtigstes Ergebnis: Die Menschen möchten keine überdimensioniert technisierten Wohnungen. Stattdessen steht Wohnkomfort im Mittelpunkt. Dies müsse im Rahmen der Energiewende stets mitgedacht werden.

 

 

 

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