FACHFORUM: Flexibilisierung der Personalarbeit

Das bereits im Mai 2011 vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln gegründete Kompetenzzentrum für Fachkräftesicherung (KOFA) soll kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Fachkräftesicherung und der Gestaltung ihrer Personalarbeit unterstützen.

Eine besondere Herausforderung beim Thema Fachkräftesicherung liegt für die große Zahl der KMU darin, dass sie im Wettbewerb um Fachkräfte nicht die gleiche personelle und finanzielle Ausstattung wie Großunternehmen haben. Je frühzeitiger sich KMU diesem Thema widmen, desto besser können sie sich im Wettbewerb um die besten Köpfe positionieren. Dirk Werner vom Institut der deutschen Wirtschaft gab einen Überblick über die Beschäftigungs- und Fachkräftesituation in der Immobilienwirtschaft, stellte Konzepte und Handlungsfelder der Personalarbeit vor und zeigte Ansatzpunkte zur Flexibilisierung der Personalarbeit auf. Daraus leitete er Handlungsoptionen für Unternehmen ab. Diese müssten sich als Arbeitgebermarke positionieren und das Image der Berufe stärken. Um Mitarbeiter zu finden, müssten neue Wege der Rekrutierung gefunden werden und die Mitarbeiterbindung gelinge nur, wenn man den Mitarbeitern Vorteile wie flexible Arbeitszeiten, Arbeitszeitmodelle zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Möglichkeiten zur Weiterqualifizierung biete. In der Diskussionsrunde, in der neben Streckwall die BFW-Mitgliedsunternehmen beta Eigenheim- und Grundstücksverwertungsgesellschaft mbH, INTERHOMES AG und Strenger vertreten waren, wurden die Aussagen Werners auf den praktischen Prüfstand gestellt.

 

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