FACHFORUM: Vom „Brachland“ zur Smart City? San Francisco meets Esslingen

Schafft es die Digitalisierung, „brachliegende“ Quartiere zukunftsfähig zu machen und damit auch Strahleffekte auf benachbarte Gebiete zu bewirken?

Am Beispiel von San Francisco und Esslingen gab der Keynote Speaker Paulo Ferreira, Robert Bosch GmbH, Einblicke in diese Entwicklungen und Antworten auf die Frage, ob sich Innovationen, die in anderen Ländern bereits erfolgreich umgesetzt werden, auch auf deutsche Projektentwicklung übertragen lassen. Fazit seines Vortrags war, dass das durchaus zutrifft, da das Ziel immer das gleiche sei, nämlich die Schaffung lebenswerter Quartiere. Bei der anschließenden Diskussionsrunde, der neben Ferreira auch Thomas Jebsen, DKB Deutsche Kreditbank AG, Raymon Deblitz, T-Systems International GmbH und Dr. Thomas Götzen, INTERBODEN GmbH & Co. KG angehörten, stellten die Diskutanten abschließend fest, dass Voraussetzung aller künftigen Entwicklungen im Bereich Smart Home/Smart City die Datensicherheit und die zielgruppengenaue Ausgestaltung aller Serviceangebote sei. Alle Diskussionsteilnehmer sind auch Mitglieder des neu initiierten Digitalisierungsbeirats des BFW, dessen Gründung auf dem Kongress bekannt gegeben wurde. Ziel des Digitalisierungsbeirates ist es, neue Technologien und Trends, aber auch Hemmnisse bei der Umsetzung der Digitalisierung aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln. Deshalb werden mit den Teilnehmern nicht nur die gesamte Wertschöpfungskette der Immobilienbranche, sondern auch ihre Schnittstellen zu Industrie, Wirtschaft und Dienstleistern abgebildet.

 

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