Andreas Eisele

Andreas Eisele, Vorstandsvorsitzender des BFW-Landesverbandes Bayern und Vorstandsmitglied des BFW Bundesverbandes, ist geschäftsführender Gesellschafter der ERE Eisele Real Estate GmbH mit Büros in München, Berlin und Luxemburg. Derzeit hält und entwickelt die ERE 44 Einzelhandelsstandorte in Deutschland. Darüber hinaus ist Eisele in zahlreichen weiteren Funktionen tätig, unter anderem als Vorsitzender des Aufsichtsrats der WEG Bank AG, Vorsitzender des Arbeitskreises Immobilien der IHK für München und Oberbayern, Vorstandsmitglied der ABI Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Immobilienverbände, Vorstandsmitglied des Vereins der Freunde und Förderer der EBZ Business School e.V. sowie als Planungsbeiratsmitglied des Regionalen Planungsverbandes München.

Herr Eisele, was ist aus Ihrer Sicht das Spannendste an Ihrem beruflichen Tätigkeitsfeld?

Die Komplexität der Immobilienentwicklung mit all ihren unterschiedlichen Anforderungen. Ich habe die Möglichkeit, Neues zu gestalten. Es geht darum, Trends in der Immobilienbranche mit zu entwickeln. Man ist Stratege, Architekt, Unternehmer, Politiker und Banker in einer Person.

Welchen Beruf würden Sie wohl ausüben, wenn Sie nicht in der Immobilienbranche tätig wären und warum?

Mein Interesse gilt schon immer den kulturellen, sozialen und politischen Entwicklungen unserer Gesellschaft und ihren Wertesystemen. In diesem Bereich hätte ich mir wohl eine Aufgabe gesucht. So hätte ich mir beispielsweise auch gut vorstellen können, im kunsthistorischen Bereich tätig zu sein.

Welche politische Maßnahme des endenden Jahres halten Sie für die unsinnigste und warum?

Die Mietpreisbremse. Nach unserem volkswirtschaftlichen Grundverständnis regelt das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage den Preis von Gütern. Ein höheres Angebot – in diesem Fall von Wohnraum – führt zu niedrigeren Preisen. Jetzt führt die Mietpreisbremse in ihren Folgen zu sehr problematischen sozialen Ergebnissen.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?

Da befinde ich mich in vollem Einklang mit Wilhelm von Humboldt, der sagte: „Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.“

Wobei können Sie am besten von einer harten Arbeitswoche entspannen?

Beim Lesen der Tageszeitungen – auch den Ausgaben vergangener Tage – aber auch beim Joggen im Englischen Garten. Ich besuche gerne Ausstellungen in den Museen und die Aufführungen der Bayerischen Staatsoper. Bei viel Zeit entspanne ich auch gerne beim Golfen, Tennis, Segeln und auf der Jagd. Aber auch der Genuss bei Essen und Trinken mit anderen Menschen hat bei mir einen sehr hohen Stellenwert.