Zinserhöhung bei Bauförderung

Die Zinserhöhung im Programm 153 „Energieeffizient Bauen“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist aufgrund von gestiegenen Refinanzierungskosten der KfW am Kapitalmarkt erfolgt. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (19/21090) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/20850) hervor. Mit der Einführung der Corona-Soforthilfen habe sich das potenzielle Risiko der Bank erhöht und damit auch die Refinanzierungskosten. Da sich die Antragszahl im genannten Programm im Vergleich zum Vorjahr (Stichtag 31. Mai) um 117 Prozent erhöht habe, sieht die Bundesregierung jedoch nicht die Gefahr, „dass diese Zinserhöhung die Klimaschutzbemühungen konterkariert“. Der Schwerpunkt der Bauförderung liege ohnehin auf dem Tilgungszuschuss, der nur selten angepasst werde. Die Festlegung der Zinssätze für das KfW-Programm 153 erfolge durch die KfW in Absprache mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unter Maßgabe der allgemeinen Kapitalmarktentwicklung, der Kapitalmarktsituation der KfW, programmspezifischen Entwicklungen und anderen Kriterien, schreibt die Bundesregierung (hib Nr. 806 vom 31.07.2020).

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