Pressemitteilungen

Wohnungspolitik ohne Kompass: GroKo setzt auf schlingernden Regulierungskurs

„Der wohnungspolitische Kompass der großen Koalition ist verloren gegangen. Die Bundesregierung setzt weiter auf einen schlingernden Regulierungskurs, während die geplanten Förderanreize komplett an der Realität vorbeigehen“, kritisierte Andreas Ibel, Präsident des BFW Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, heute in Berlin.

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Pläne zur Grundsteuerreform: „Wasser predigen und Wein trinken“

„Die Pläne zur Grundsteuerreform zeugen einmal mehr von den Widersprüchen im Regierungshandeln. Wenn die Politik zu Recht den Wohnkostenanstieg beklagt, darf sie die Mieter bei den Betriebskosten nicht zusätzlich belasten“, kommentierte BFW-Präsident Andreas Ibel die Reformmodelle zur Grundsteuer aus dem Bundesfinanzministerium.

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Quo vadis, Immobiliensteuern? Steuerforum des BFW gibt Perspektiven für 2019

In seiner Eröffnung skizzierte Dr. Christian Birkholz, Vorsitzender des BFW Fachausschusses Steuern, aktuelle steuerliche Konzepte für den Neubau. Hier bewertete Birkholz insbesondere die geplante Ausgestaltung der Sonderabschreibung äußerst kritisch: „Mit der Kostenobergrenze von 3.000 EUR/qm sieht der Gesetzentwurf zur Sonder-AfA eine Höhe vor, die derzeit am Markt nur in Sonderfällen und kaum in Ballungsgebieten unterschritten werden kann. Die Kostenobergrenze muss daher deutlich erhöht werden, um das gesetzliche Ziel zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums zu erreichen. Statt auf den Preis pro Quadratmeter Wohnfläche muss es hierbei auf die Gesamtkosten für die jeweilige Wohnung ankommen. Denn gerade kleinere Wohnungen werden perspektivisch stärker nachgefragt und dürfen nicht wegen des höheren Kostenaufwands von der Förderung ausgeschlossen werden.“

Als Hürdenlauf für Immobilienunternehmen gestaltet sich auch die Umsetzung der Energiewende und des Mieterstroms, wie Jan Evers und Solveig Wickinger (Trinavis) in ihrem anschließenden Vortrag verdeutlichten. Welche Lösungsansätze sich für die Unternehmen angesichts der gesetzlichen Defizite bieten, wurde anschließend mit den Teilnehmern diskutiert.

Den dringlichen Reformbedarf bei der Grunderwerbsteuer hob Prof. Dr. Michael Voigtländer vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln in seiner Präsentation hervor: „Die Grunderwerbsteuer ist ein wesentliches Hemmnis für die Wohneigentumsbildung und den Neubau in Deutschland. Andere Länder sind in der Gestaltung dieser Steuer wesentlich umsichtiger. In den Niederlanden etwa wird der Neubau von der Steuer befreit, da bereits Mehrwertsteuer anfällt, in Großbritannien werden durch die Kombination von Freibetrag und Stufentarif vor allem Geringverdiener entlastet. An diesen Beispielen sollte sich auch Deutschland orientieren.“

Auch Martin Görlitz (Deloitte) skizzierte in seinem Vortrag notwendige Eckpunkte einer Reform der Grunderwerbsteuer und forderte eine praxistaugliche Ausgestaltung, die den Unternehmen auch zukünftig rechtliche Dispositionssicherheit erhält. „Dazu gehört insbesondere auch, dass durch geeignete Übergangsregelungen gewährleistet wird, dass in der Vergangenheit realisierte Vorgänge von Neuregelungen nicht berührt werden“, so Görlitz.

Auf die unterschiedlichen Reformmodelle bei der Grundsteuer ging Mario Mühlbauer (Dr. Hanns Maier GmbH & Co) in seinem Vortrag ein: „Soll innerhalb des vom Bundesverfassungsgericht vorgegebenen Zeitrahmens eine tragfähige Reform der Grundsteuer gelingen, führt an dem flächenbezogenen Äquivalenzmodell kein Weg vorbei. Das Äquivalenzmodell ist mit dem geringsten Erhebungsaufwand verbunden und vermeidet wirtschaftliche und soziale Verwerfungen, da es zu einer deutlich gleichmäßigeren Verteilung der Steuerlast führt.“

Die Erwartungen der Immobilienbranche an die Reform der Grundsteuer fasste der Vize-Präsident des BFW Bundesverbandes Dr. Christian Kube abschließend zusammen: „Bei der Grundsteuer handelt es sich um ein Äquivalent für Infrastrukturleistungen, die den Nutzern der Gebäude zugutekommen. Ziel der Reform ist es, eine Lösung zu finden, die unnötige Bürokratie vermeidet. Die Kostenbelastung für Eigentümer und Mieter müssen begrenzt werden. Daher ist es essentiell, dass die Kommunen die Hebesätze nicht länger uneingeschränkt erhöhen.“

BFW-PM zum BFW-Steuerforum: Perspektiven für 2019 pdf Datei ansehen —  Datei herunterladen

Die Vorträge der Referenten finden Sie hier:

Dr. Christian Birkholz, Vorsitzender des BFW Fachausschusses Steuern
Jan Evers und Solveig Wickinger (Trinavis)
Prof. Dr. Michael Voigtländer vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln
Martin Görlitz (Deloitte)
Mario Mühlbauer (Dr. Hanns Maier GmbH & Co)


BFW-Hilfsprojekt in Vietnam: Neues Zuhause für bedürftige Familien

„Hilfe zur Selbsthilfe“: Das war das Motto des BFW, der sich vom 3. bis 9. November am sogenannten „Big Build“ der internationalen Hilfsorganisation Habitat for Humanity im vietnamesischen Mekong Delta beteiligte. Gemeinsam mit den Einheimischen und Teilnehmern aus aller Welt haben zwanzig Immobilienprofis aus BFW-Mitgliedsunternehmen dort in einer Woche Eigenheime für bedürftige Familien gebaut.

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Analyse der Baugenehmigungszahlen: Warum ein Ende der Wohnungsknappheit nicht absehbar ist

„Trotz steigender Baugenehmigungszahlen ist ein Ende der Wohnungsknappheit nicht absehbar. Mehrere Indikatoren lassen zudem befürchten, dass der Anstieg nur von kurzer Dauer sein könnte. Mit kosmetischen Korrekturen kann die GroKo hier keine Trendwende herbeiführen“, kommentierte BFW-Präsident Andreas Ibel die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baugenehmigungszahlen von Januar bis September 2018.

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BFW im Finanzausschuss: GroKo baut Luftschlösser, aber keinen bezahlbaren Wohnraum

„Mit den geplanten Fördergrenzen für die Sonderabschreibung baut die Bundesregierung Luftschlösser, aber keinen bezahlbaren Wohnraum in Ballungsgebieten. Das ist mit der geplanten Baukostenobergrenze von 3.000 EUR/qm schlichtweg nicht möglich“, kritisiert BFW-Präsident Andreas Ibel, vor der heutigen Sitzung im Finanzausschuss des Bundestages. Hier ist Ibel als Fachexperte eingeladen, um mit den Abgeordneten den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Sonderabschreibung zu diskutieren.

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5. BFW Gewerbeimmobilientag Berlin/Brandenburg: Potenziale für Wohnungsbau und Einzelhandel

Wie lassen sich Einzelhandel und Wohnungsbau zusammenbringen und langfristig stärken? Mit diesem Thema beschäftigte sich am Mittwoch der fünfte BFW Gewerbeimmobilientag, eine gemeinsame Veranstaltung des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen sowie des BFW Landesverbands Berlin/Brandenburg im UNICORN Brunnenviertel in Berlin.

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BFW-Digitalisierungsforum 4.0: Projektentwicklung in der digitalen Zukunft

E-Mobility, BIM oder Künstliche Intelligenz – bislang orientierte sich die Diskussion um die Digitalisierung der Immobilienbranche meist um diese und ähnliche Trendthemen. Doch wie setzt der Mittelstand die Digitalisierung flächendeckend um? Welche Anwendungen sind tatsächlich erfolgversprechend, und wo ist Skepsis angebracht? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gab es beim zweiten Digitalisierungsforum des BFW Bundesverbandes und des Landesverbandes NRW am 13.11. in Düsseldorf.

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BFW fordert: „Reformen beim Bauplanungsrecht statt soziale Symbolpolitik beim Mietrecht!“

„Der Entwurf des Mietrechtsänderungsgesetzes ist soziale Symbolpolitik und trägt in keiner Weise zur Entspannung der Wohnungsmärkte bei. Mit dieser Placebo-Maßnahme werden nicht die Ursachen, sondern nur die Symptome des Wohnraummangels bekämpft. Die Mietpreisbremse ist nicht nur für die Mieter, sondern auch für den Wohnungsneubau wirkungslos. Statt mit dem Mietrecht sollte sich der Bundestag mit dem Bauplanungsrecht und der schnelleren Ausweisung von mehr Bauland beschäftigen “, fordert BFW-Bundesgeschäftsführer Christian Bruch vor der heutigen Anhörung im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages.

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Premiere in Dresden: BFW Bauträger-Verwalter-Dialog

Wie kann die Kommunikation zwischen Bauträger und Verwaltern verbessert werden? Was muss die Politik tun, um praxisnahe Rahmenbedingungen für das Bauträger-Vertragsrecht zu schaffen? Wie kann ein starker Kreditfinanzier optimal unterstützen? Über diese und weitere Fragen diskutierten rund fünfzig Vertreter der Immobilienbranche gestern beim ersten Bauträger-Verwalter-Dialog des BFW in Dresden.

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Der Standort allein sichert nicht mehr den Erfolg einer Gewerbeimmobilie – es gilt neue Themen zu berücksichtigen

Mixed Used, Digitalisierung, Mobilitätskonzepte und Arbeitswelt 4.0. Auch die Gewerbeimmobilienwirtschaft widmet sich heute ganz anderen und umfassenderen Schwerpunkten als noch vor einigen Jahren. Diese und viele weitere Themen wurden auf dem fünften Gewerbeimmobilientag des BFW Bundesverband und des BFW NRW in Köln bei dem Mitgliedsunternehmen Bauwens erörtert.

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Fünfter FIABCI Prix d´Excellence Germany: Gold für upTOWNHOUSES, Hamburg, und UPPER WEST, Berlin

Die Gewinner des dieses Jahr bereits zum fünften Mal ausgelobten FIABCI Prix d´Excellence Germany stehen fest: Gold gewannen die upTOWNHOUSES in Hamburg in der Kategorie Wohnen und das UPPER WEST in Berlin in der Kategorie Gewerbe. Die feierliche Preisverleihung des Wettbewerbs für Projektentwicklungen, der vom BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen und FIABCI ausgelobt wird, fand am 2. November im Berliner Hotel Adlon statt.

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Bundesrat mit Scheuklappen bei Baukosten

„Wenn die Politik nicht auf ihre eigenen Fachleute hört, wird das Wohnungsproblem nicht gelöst. Die Baukostenobergrenze der Sonderabschreibung von 3.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche ist zu gering. Offensichtlich wollen die Ministerpräsidenten keine Entspannung in den Ballungszentren, sonst wären sie diesem Hinweis der Bundesratsausschüsse gefolgt und hätten für eine Anhebung der Grenzen gestimmt“, kommentierte Andreas Ibel, Präsident des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, den Bundesratsbeschluss zur Sonderabschreibung vom 19. Oktober 2018.

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Baupreissteigerung mit Kurs auf 5 Prozent jährlich

BFW-Präsident Ibel: „Statt weiter über Baukostensenkung zu reden, muss endlich eine wirksame Dämpfung des Anstiegs erfolgen!“

Voraussetzung für bezahlbares Wohnen ist bezahlbares Bauen. Bei nahezu 5 Prozent Baukostensteigerung jährlich ist dies kaum mehr möglich. Seit dem Endbericht der Baukostensenkungskommission im November 2016 sind die Baupreise um mehr als 10 Prozent gestiegen.

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BFW zum Wohngipfel: Tempo beschleunigt – Widersprüche bleiben

„Bund und Länder verpflichten sich im Abschlusspapier des Wohngipfels, eine Vielzahl von Maßnahmen beschleunigt umzusetzen. Das ist ein echter Erfolg des Gipfels. Die vorhandenen Widersprüche zwischen den Ministerien und den Parteien wurden aber nicht aufgelöst. Deshalb könnten sich die vereinbarten Maßnahmen gegenseitig ausbremsen oder an Kraft verlieren“, sagte BFW-Präsident Andreas Ibel nach dem heutigen Wohngipfel mit Bundekanzlerin Angela Merkel.

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BFW zur Abberufung von Gunther Adler als Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Zur Entscheidung von Bundesbauminister Horst Seehofer (CSU), Baustaatssekretär Gunther Adler (SPD) in den einstweiligen Ruhestand zu versetzen, erklärt BFW-Präsident Andreas Ibel: „Die Abberufung von Baustaatssekretär Gunther Adler ist ein erheblicher Verlust in den Bemühungen, mehr bezahlbaren Wohnraum in Deutschland zu schaffen. Die Bundesregierung verliert einen hochqualifizierten und integren Fachexperten, der bei allen Akteuren der Immobilienbranche hohes Ansehen genießt.”

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