Karl Strenger

Karl Strenger

Als innovativer Marktführer im Südwesten kann das Familienunternehmen Strenger auf eine erfolgreiche Firmengeschichte von über 30 Jahren zurückblicken. Die Strenger Gruppe produzierte 2016 insgesamt 345 Wohneinheiten im süddeutschen Raum. Zu den Kernmarken zählen Strenger Bauen und Wohnen mit exklusiven Eigentumswohnungen und Baustolz mit clever geplanten Eigenheimen für einen Festpreis bis zu 20 Prozent unter dem regionalen Marktpreis. Für die ganzheitlichen Siedlungsprojekte Arkadien wurde die Strenger Gruppe bereits mit dem Green Dot und Mipim Award ausgezeichnet und mehrfach in die Official Selection des Fiabci Prix d’Excellence gewählt. Mit der Strenger Stiftung engagiert sich Senator h. c. Karl Strenger seit 2001 in den Bereichen Wohnungslosenhilfe, Naturschutz sowie Bildung und Erziehung. Der geschäftsführende Gesellschafter der Strenger Gruppe ist seit 2002 Vorstandmitglied des Landes- sowie Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen.

1.      Sie sind seit über 20 Jahren beim LFW/BFW engagiert. Was bedeutet Verbandsarbeit für Sie?

Das Engagement in einem Verband ist ein Stück weit auch immer eine Herzensangelegenheit. Man steht gemeinschaftlich mit Branchenkollegen für die Interessen des Berufsstandes ein und vertritt diese gegenüber der Allgemeinheit und der Politik. Ein aktuelles und brisantes Thema ist beispielsweise die Grundstücksvergabe. Gemeinsam mit zwei Berufskollegen aus der Region Ludwigsburg erhebt die Strenger Gruppe derzeit eine Musterklage gegen die Stadt Ludwigsburg, um die Ausweitung der kommunalen Wohnbaugesellschaft zu reduzieren.

2.      Welches Ihrer Projekte würden Sie derzeit gerne hervorheben?

Mit der Firma Strenger Bauen und Wohnen realisieren wir viele Projekte im High-End-Segment mit beeindruckender Architektur und zukunftsorientierten Smart-Home-Technologien. Dennoch möchte ich hier das innovative Baustolz Prinzip, stellvertretend für alle Projekte der Firma, hervorheben. Durch ein eingespieltes Team, klare Prozesse, hohe Stückzahlen und eine standardisierte Bauweise  entstehen Eigenheime für einen Festpreis bis zu 20 Prozent unter dem regionalen Marktpreis. Das Konzept für bezahlbaren Wohnraum entwickelte Baustolz vor rund zehn Jahren. In den Regionen Stuttgart, München und Frankfurt wurden bereits über tausend Eigenheime erfolgreich vermarktet.

3.      Auf welches Ihrer Projekte sind Sie besonders stolz?

Arkadien von Strenger vereint soziale Aspekte und ökologische Nachhaltigkeit sowie Innovation und architektonische Einzigartigkeit. Für die ganzheitlichen Siedlungsprojekte wurde die Strenger Gruppe bereits mehrfach ausgezeichnet. Darauf sind wir als Unternehmen natürlich stolz. Arkadien von Strenger gibt es in den baden-württembergischen Städten Steinheim, Asperg und Winnenden sowie in Poing bei München.

4.      Was würden Sie gerne einmal bauen/entwickeln?

Ich würde sehr gerne eine landwirtschaftliche Hofstelle mit Vorbildcharakter realisieren. Der Wunsch rührt vielleicht von meinen Wurzeln her. Sowohl meine Familie als auch ein Teil meiner Vorfahren waren in der Landwirtschaft und im Weinbau tätig.

5.      Vor welchen Herausforderungen stehen Sie und Ihr Unternehmen gerade?

Wir erleben gerade eine gute Konjunktur. Die Frage, die sich für viele Investoren stellt, lautet: Ist der Zenit im Hochpreissegment bereits erreicht? Meiner Meinung nach besteht die Herausforderung für Unternehmen generell darin, rechtzeitig zu erkennen, wann der Markt sich in eine andere Richtung entwickelt. Nur so kann man frühzeitig reagieren. Ebenso stellt sich die spannende Frage wann, mit welcher Konsequenz und zu welchen Kosten die Digitalisierung 4.0 in der Immobilienwirtschaft Einzug findet.

6.      Welche Vision haben Sie für die Branche?

Um das Image von Bauträgern und Wohnungsunternehmen in der Bevölkerung zu verbessern, sind eine noch stärkere Professionalisierung der Branche sowie höhere Ausbildungsstandards erstrebenswert.

7.      Was treibt Sie an?

Es bereitet mir große Freude visionäre Projekte zu entwickeln. Und es erfüllt mich mit Zufriedenheit nach vier oder fünf Jahren festzustellen, dass aus einer Vision Realität geworden ist.

8.      Wie entspannen Sie sich am besten?

Am Klavier, auf der Jagd und in der Natur komme ich am besten zur Ruhe. Besonders gerne bin ich in den Weinbergen rund um die historische Burg Lichtenberg im Bottwartal. Dort betreibe ich gemeinsam mit meiner Familie ein Weingut. Nach getaner Arbeit entspanne ich dann auch mal bei einem guten Glas Wein.

9.      Mit wem würden Sie sich gerne einmal unterhalten?

Ich bin für alle Themen und Gesprächspartner offen, deshalb nenne ich jetzt bewusst keine Namen. Angeregte Gespräche, die sich während einer Veranstaltungen des BFW ergeben, sind erfahrungsgemäß immer sehr wertvoll.